innere medizin & rheumatologie

Rheumatologie

Worum geht´s?

Chronisch entzündliche rheumatologische Erkrankungen sind gekennzeichnet durch länger bestehende oder immer wiederkehrende Schmerzen und klinische Entzündungszeichen im Bewegungsapparat oder anderen Organsystemen. Entzündung ist generell ein sinnvolles natürliches Reaktionsmuster des Immunsystems z.B. gegenüber Krankheitserregern mit denen sich der Körper täglich auseinander setzen muss.

Übermäßige oder länger bestehende Entzündungen, wie sie für rheumatologische Erkrankungen charakteristisch sind, führen jedoch immer zu einer Schädigung der jeweiligen Region. Einige dieser postentzündlichen Schäden z.B. bei rheumatoider Arthritis an den Gelenken sind irreversibel und führen dadurch zu dauerhafter Funktions- und Bewegungseinschränkungen.

Chronische Schmerzen im Bewegungsapparat sind bei rheumatologischen Erkrankungen oft durch aktive Entzündung bedingt und bedingen ebenfalls eine starke Einschränkung der Lebensqualität.

Ziel ist es daher bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen/Beschwerden im Bewegungsapparat möglichst rasch zu klären ob eine chronisch entzündliche rheumatologische Grunderkrankung vorliegt und eine individuelle und zielgerichtete Therapie zu beginnen.    

Innere Medizin
Typische Erkrankungsbilder
  • Rheumatoide Arthritis: ca. 1% der Bevölkerung ist betroffen – meist im mittleren Lebensalter auftretende Gelenksentzündung/Arthritis mit symmetrischem Verteilungsmuster.
  • Psoriasis Arthritis: Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) ist die häufigste Hauterkrankung, 1/3 dieser Patienten bekommt währen des Lebens auch eine Gelenksbeteiligung die Schmerzen in peripheren Gelenken und/oder in der Wirbelsäule verursachen kann
  • Spondylarthropathien: meist im jüngeren Lebensalter auftretende Arthritis im Wirbelsäulenbereich und/oder in peripheren Gelenken. Klassisch ist ein tiefsitzender Rückenschmerz V.a. nachts oder in Ruhephasen, sowie Besserung in Bewegung (früher als M. Bechterew bekannt).
  • Kollagenosen: entzündliche Erkrankungen die verschiedene Organsysteme betreffen können – wie SLE, M. Sjögren oder Sklerodermie
  • Vaskulitis: entzündliche Gefäßerkrankungen die von den ganz großen Gefäßen wie der Aorta/Hauptschlagader bis zu den kleinsten Gefäßen in Niere, Lunge, Nerven oder Haut Schäden verursachen können
  • Osteoporose: die Gefahr zur Knochenbrucherkrankung soll frühzeitig erkannt werden durch das aufzeigen von Risikofaktoren. Lebensstilveränderungen, Ernährung und ggf. medikamentöse Therapien sind ein wichtiges Thema um Vorzubeugen oder weitere Knochenbrücke zu vermeiden
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